Meistens hat ja auch der Schuster die schlechtesten Schuhe. Kein Wunder, daß meine eigene Homepage Staub ansetzt, nun da ich als Online-Redakteurin arbeite. Spitze!!
Vorhin fiel mir zu meinem Entsetzen auf, daß das angeblich aktuelle Projekt längst fertig ist und zudem noch einen anderen Namen trägt - die "ehrenwerte Familie" heißt inzwischen "Armes reiches Mädchen".
Jetzt weiß meine Homepage das auch. Und Leseproben gibt's jetzt auch. Infos zu "In Flammen" gibt's jetzt auch ...
Ich bin zufrieden.
Es ist doch lustig und unheimlich zugleich, woher man seine Motivation beziehen kann. Monatelang kam ich aus dem Elend nicht heraus, daß ich mich nicht zum Schreiben aufraffen konnte. Auch nicht zu irgendwas, was damit zu tun hatte.
Und kaum mache ich mich auf die Suche nach einer neuen Agentur, klappt das alles plötzlich??
Ich verstehe mich selbst nicht. Unheimlich, daß ich mich selbst auch nicht besser beeinflussen kann.
Morgen geht's wieder an "In Flammen". Dazu könnte ich mir auch einen Soundtrack basteln. Und ich müßte Laura mal zeichnen.
Viel zu tun also ...
Donnerstag, 17. Mai 2012
Weckruf
Elf Tage später. Irgendwie lief die Umarbeitung noch nicht so richtig an, was aber einen ganz konkreten Grund hat: Da meine Agentin ihre Agentur gesundheitsbedingt aufgeben muß, stehe ich plötzlich (wenn auch nicht unerwartet) ohne Agentur da und muß mich neu orientieren. Ich habe da auch schon eine neue Agentur im Auge, so daß ich dieser Tage etwas in Angriff nehmen möchte, und das motiviert mich unerwartet stark. Vorher hatte ich Angst vor dieser Suchphase, aber nicht jetzt.
Und außerdem ist langes Wochenende (mühsam erkämpft), was sich natürlich hervorragend zum Schreiben nutzen läßt. Blöderweise ist die Plotterei schon wieder so lange her, daß ich mich komplett neu einfinden muß. Ich muß wirklich wieder disziplinierter schreiben und mir Pläne machen. Hoffentlich funktioniert das.
Aber die Zeichen stehen gut, ich habe mein Tagespensum heute geschafft und auch einen neuen Titel für Teil 8 gefunden: "In Flammen".
Andrea hat an zwei Fronten viel zu tun: Sie muß ihren Profiler-Nachfolger vertreten - darum bittet Christopher sie, weil er sich mit zahlreichen Brandstiftungen konfrontiert sieht und gern ihre fachliche Meinung hören würde. Und auf der anderen Seite weiß Andrea, daß ihr Mann eine Verehrerin hat, die er am liebsten nicht hätte.
Das freut sie alles nicht sonderlich, aber sie will es in Angriff nehmen - nicht ahnend, womit sie es zu tun hat.
„Verteil das Zeug überall“, sagte er zu Rick und deutete auf den Kanister in dessen Hand. Rick nickte und öffnete den Kanister, bevor er herumging und das Benzin überall auf den Möbeln und auf dem Boden verteilte.
„Auch auf dem Kerl“, sagte Dan und wies auf den leblosen Mann.
„Ich muß kotzen“, sagte Tony gepreßt.
„Du wirst einen Teufel tun!“ brüllte Dan. Er stürmte zu Tony und hielt ihm mit den blutigen Händen den Mund zu. „Das wirst du schön lassen, hier deine DNA zu verteilen, du Idiot!“
Rick? Dan? Ja, ganz recht: Da tauchen Charaktere aus den "Knights of Truth" wieder auf. Eine treue Leserin hat diesen Vorschlag gemacht und ich fand ihn klasse.
Mal sehen, was aus Teil 8 wird. Was aus allem wird. Ich werd mein Schätzchen schon irgendwo veröffentlichen!
Und außerdem ist langes Wochenende (mühsam erkämpft), was sich natürlich hervorragend zum Schreiben nutzen läßt. Blöderweise ist die Plotterei schon wieder so lange her, daß ich mich komplett neu einfinden muß. Ich muß wirklich wieder disziplinierter schreiben und mir Pläne machen. Hoffentlich funktioniert das.
Aber die Zeichen stehen gut, ich habe mein Tagespensum heute geschafft und auch einen neuen Titel für Teil 8 gefunden: "In Flammen".
Andrea hat an zwei Fronten viel zu tun: Sie muß ihren Profiler-Nachfolger vertreten - darum bittet Christopher sie, weil er sich mit zahlreichen Brandstiftungen konfrontiert sieht und gern ihre fachliche Meinung hören würde. Und auf der anderen Seite weiß Andrea, daß ihr Mann eine Verehrerin hat, die er am liebsten nicht hätte.
Das freut sie alles nicht sonderlich, aber sie will es in Angriff nehmen - nicht ahnend, womit sie es zu tun hat.
„Verteil das Zeug überall“, sagte er zu Rick und deutete auf den Kanister in dessen Hand. Rick nickte und öffnete den Kanister, bevor er herumging und das Benzin überall auf den Möbeln und auf dem Boden verteilte.
„Auch auf dem Kerl“, sagte Dan und wies auf den leblosen Mann.
„Ich muß kotzen“, sagte Tony gepreßt.
„Du wirst einen Teufel tun!“ brüllte Dan. Er stürmte zu Tony und hielt ihm mit den blutigen Händen den Mund zu. „Das wirst du schön lassen, hier deine DNA zu verteilen, du Idiot!“
Rick? Dan? Ja, ganz recht: Da tauchen Charaktere aus den "Knights of Truth" wieder auf. Eine treue Leserin hat diesen Vorschlag gemacht und ich fand ihn klasse.
Mal sehen, was aus Teil 8 wird. Was aus allem wird. Ich werd mein Schätzchen schon irgendwo veröffentlichen!
Sonntag, 6. Mai 2012
Herzblut
Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, daß ich in den letzten Monaten irgendwie weder sonderlich kreativ noch produktiv war. Das hatte eine ganze Reihe von - ich nenne es mal so - externen Gründen, die sicher jeder gut nachvollziehen kann. Wenn man seinen ersten Job antritt, ist erst mal alles neu und gewöhnungsbedürftig und man ist mit den Gedanken ganz woanders.
Aber eigentlich bestand das Problem schon vorher. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um dahinterzukommen, was das Problem ist, um es zu lösen. Und da bin ich gerade bei.
Mein Problem ist: Ich kann nicht "einfach nur" schreiben. So zum Spaß. Für mich. Dabei kommt nur Unsinn heraus. Ich hab früher immer geschrieben mit dem Hintergedanken, daß da irgendwann mal was draus wird. Vor anderthalb Jahren habe ich die Tür meines Künstlerdomizils geöffnet und mich nach draußen gewagt, um in Richtung Veröffentlichung zu gehen. Allerdings hatte ich dabei nicht berücksichtigt, wie schwierig und - das trifft es am besten - ätzend das sein kann. Und daß sich zwischendurch die Frage aufdrängen könnte: Wofür mache ich das hier eigentlich?
Ich habe schon früher festgestellt, daß ich nur gut schreiben kann, wenn ich mir das Ziel möglichst hoch gesteckt habe. Ich produziere nur dann gute Texte, wenn ich das unter dem Gesichtspunkt mache, daß ich sie veröffentlichen will.
Und nun stockt schon alles furchtbar lange, geht nicht voran und wirft bei mir damit die Frage auf: Wo soll es hingehen?
Ich habe versucht, irgendwie weiterzuschreiben, ohne Herzblut reinfließen zu lassen. Selbstschutz also.
Bloß: So kann ich nicht schreiben. Geht nicht.
Also habe ich versucht, wie weit ich komme, ohne zu schreiben.
Ergebnis: Gar nicht weit. Damit geht es mir nicht gut. Wenn ich nicht schreibe, bin ich nicht ich. Dann bin ich unglücklich.
Also habe ich doch wieder versucht, zu schreiben. Irgendwas. Nur um zu sehen, ob es geht.
Aber das hat auch nicht geklappt. Hab ich ja gesehen - Teil 8 gescheitert nach der Hälfte. Ich kann nicht schreiben, ohne mich da selbst ganz reinzuwerfen. Ich muß meine Geschichten leben. Auch, wenn das bedeutet, daß es wehtut, wenn etwas damit schiefgeht. Ohne geht's nicht.
Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb ich nicht mehrere Projekte auf einmal bearbeiten kann und warum ich meine Charaktere so ernst nehme, als wären sie richtige Menschen. Anders geht's nicht!
Einmal dahintergekommen, habe ich mich letzte Woche hingesetzt und zu recherchieren begonnen. Die Stalker-Story aus Teil 8 wird von der Haupt- zur Nebenhandlung degradiert und die Haupthandlung wird nun doch schon die für Teil 9 anvisierte Brandstifter-Kannibalen-Story.
Mit der Umarbeitung habe ich am Freitag begonnen. Und was war? Es fühlte sich gut an.
Mir geht's gut damit. Und das ist alles, was zählt!
Aber eigentlich bestand das Problem schon vorher. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um dahinterzukommen, was das Problem ist, um es zu lösen. Und da bin ich gerade bei.
Mein Problem ist: Ich kann nicht "einfach nur" schreiben. So zum Spaß. Für mich. Dabei kommt nur Unsinn heraus. Ich hab früher immer geschrieben mit dem Hintergedanken, daß da irgendwann mal was draus wird. Vor anderthalb Jahren habe ich die Tür meines Künstlerdomizils geöffnet und mich nach draußen gewagt, um in Richtung Veröffentlichung zu gehen. Allerdings hatte ich dabei nicht berücksichtigt, wie schwierig und - das trifft es am besten - ätzend das sein kann. Und daß sich zwischendurch die Frage aufdrängen könnte: Wofür mache ich das hier eigentlich?
Ich habe schon früher festgestellt, daß ich nur gut schreiben kann, wenn ich mir das Ziel möglichst hoch gesteckt habe. Ich produziere nur dann gute Texte, wenn ich das unter dem Gesichtspunkt mache, daß ich sie veröffentlichen will.
Und nun stockt schon alles furchtbar lange, geht nicht voran und wirft bei mir damit die Frage auf: Wo soll es hingehen?
Ich habe versucht, irgendwie weiterzuschreiben, ohne Herzblut reinfließen zu lassen. Selbstschutz also.
Bloß: So kann ich nicht schreiben. Geht nicht.
Also habe ich versucht, wie weit ich komme, ohne zu schreiben.
Ergebnis: Gar nicht weit. Damit geht es mir nicht gut. Wenn ich nicht schreibe, bin ich nicht ich. Dann bin ich unglücklich.
Also habe ich doch wieder versucht, zu schreiben. Irgendwas. Nur um zu sehen, ob es geht.
Aber das hat auch nicht geklappt. Hab ich ja gesehen - Teil 8 gescheitert nach der Hälfte. Ich kann nicht schreiben, ohne mich da selbst ganz reinzuwerfen. Ich muß meine Geschichten leben. Auch, wenn das bedeutet, daß es wehtut, wenn etwas damit schiefgeht. Ohne geht's nicht.
Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb ich nicht mehrere Projekte auf einmal bearbeiten kann und warum ich meine Charaktere so ernst nehme, als wären sie richtige Menschen. Anders geht's nicht!
Einmal dahintergekommen, habe ich mich letzte Woche hingesetzt und zu recherchieren begonnen. Die Stalker-Story aus Teil 8 wird von der Haupt- zur Nebenhandlung degradiert und die Haupthandlung wird nun doch schon die für Teil 9 anvisierte Brandstifter-Kannibalen-Story.
Mit der Umarbeitung habe ich am Freitag begonnen. Und was war? Es fühlte sich gut an.
Mir geht's gut damit. Und das ist alles, was zählt!
Montag, 16. April 2012
Kreative Pause in Sicht
Wie so oft liegen meine Helden mal wieder im Krankenhaus und ich habe die üblichen Probleme, der Story ein anständiges Ende zu verpassen. Das gibt's doch einfach immer wieder. Ich habe es jetzt zu einem vorläufigen Ende gebracht, weil ich erst mal darüber sinnieren will, was an der Story mir genau nicht paßt. Und dann ergibt sich wahrscheinlich auch das richtige Ende.
Wenigstens für Katie gibt es ein Happy End.
„Er sagte, es sei ihm völlig egal. Er meinte, er würde jeden Tag hoffen, daß Tracy und ich ins Cafe kommen, weil er ... weil er meine Augen so mag.“ Sie machte eine Pause. „Und er hat sich nicht getraut, mich anzusprechen, weil er dachte, das könnte ich nicht wollen. Genau wie Gregory vermutet hat. Aber dann habe ich ihn um eine Verabredung gebeten und heute Abend waren wir gemeinsam aus ...“
„Und?“ Ich war gespannt wie ein Flitzebogen.
„Wir haben uns geküßt!“
Darauf hat Andrea immer gehofft. Katie ist für sie wie eine Freundin - die sie diesmal gerettet hat. Darüber freuen sich beide.
Vorläufiger letzter Satz: Katie würde ihren Weg schon gehen.
Wenigstens für Katie gibt es ein Happy End.
„Er sagte, es sei ihm völlig egal. Er meinte, er würde jeden Tag hoffen, daß Tracy und ich ins Cafe kommen, weil er ... weil er meine Augen so mag.“ Sie machte eine Pause. „Und er hat sich nicht getraut, mich anzusprechen, weil er dachte, das könnte ich nicht wollen. Genau wie Gregory vermutet hat. Aber dann habe ich ihn um eine Verabredung gebeten und heute Abend waren wir gemeinsam aus ...“
„Und?“ Ich war gespannt wie ein Flitzebogen.
„Wir haben uns geküßt!“
Darauf hat Andrea immer gehofft. Katie ist für sie wie eine Freundin - die sie diesmal gerettet hat. Darüber freuen sich beide.
Vorläufiger letzter Satz: Katie würde ihren Weg schon gehen.
Samstag, 14. April 2012
Schon zuende?
Wahrscheinlich hätte ich gestern nicht so viel geschrieben, wäre ich nicht allein gewesen und hätte nichts besseres zu tun gehabt. So etwas kommt wirklich vor. Nicht gründlich genug geplottet? Zu sehr abgelenkt?
Auf jeden Fall nervt es ziemlich. Und ich werde immer noch nicht das Gefühl los, daß ich mir ein selbstgemachtes Perspektivenchaos auferlegt habe, das mich total hemmt. Nervig.
Dafür hat Laura jetzt ihren großen Moment.
Mit einem Ruck zog Laura den Knoten fest.
„Ich habe ein Problem“, sagte sie mit Blick zu mir. „Du bist dieses Problem. Am liebsten wärst du mir wirklich tot. Aber jetzt, wo du schon einmal da bist, könntest du mir ja nützlich sein.“
„Was hast du vor?“ fragte ich.
Sie nahm erneut die Waffe in die Hand, die sie neben sich und außerhalb von Gregorys Reichweite gelegt hatte. Dann blickte sie zu ihm.
„Ich will, daß du mich küßt.“
Ich hatte es geahnt. Jetzt konnte sie machen, was sie wollte. Das gefiel ihr natürlich. Ich versuchte, mir meine Frustration nicht anmerken zu lassen.
Er schüttelte den Kopf. „Das kannst du vergessen.“
„Wirklich?“ Laura entsicherte die Waffe und zielte auf mich. „Soll ich deine Frau erschießen?“
Allerdings hat sie ein Problem: Sie haßt Andrea und möchte ihr am liebsten die Augen auskratzen, würde sich damit aber unbeliebt bei Gregory machen.
Schwierig. Man kann eben nicht alles haben.
Aber ich habe auch ein Problem: Der Text müßte jetzt eigentlich schon doppelt so lang sein. Hm.
Letzter Satz für heute: Ich wollte mich zu den Sanitätern umdrehen und dragen, woher das kam, aber da wurde mir schon schwarz vor Augen.
Auf jeden Fall nervt es ziemlich. Und ich werde immer noch nicht das Gefühl los, daß ich mir ein selbstgemachtes Perspektivenchaos auferlegt habe, das mich total hemmt. Nervig.
Dafür hat Laura jetzt ihren großen Moment.
Mit einem Ruck zog Laura den Knoten fest.
„Ich habe ein Problem“, sagte sie mit Blick zu mir. „Du bist dieses Problem. Am liebsten wärst du mir wirklich tot. Aber jetzt, wo du schon einmal da bist, könntest du mir ja nützlich sein.“
„Was hast du vor?“ fragte ich.
Sie nahm erneut die Waffe in die Hand, die sie neben sich und außerhalb von Gregorys Reichweite gelegt hatte. Dann blickte sie zu ihm.
„Ich will, daß du mich küßt.“
Ich hatte es geahnt. Jetzt konnte sie machen, was sie wollte. Das gefiel ihr natürlich. Ich versuchte, mir meine Frustration nicht anmerken zu lassen.
Er schüttelte den Kopf. „Das kannst du vergessen.“
„Wirklich?“ Laura entsicherte die Waffe und zielte auf mich. „Soll ich deine Frau erschießen?“
Allerdings hat sie ein Problem: Sie haßt Andrea und möchte ihr am liebsten die Augen auskratzen, würde sich damit aber unbeliebt bei Gregory machen.
Schwierig. Man kann eben nicht alles haben.
Aber ich habe auch ein Problem: Der Text müßte jetzt eigentlich schon doppelt so lang sein. Hm.
Letzter Satz für heute: Ich wollte mich zu den Sanitätern umdrehen und dragen, woher das kam, aber da wurde mir schon schwarz vor Augen.
Freitag, 13. April 2012
Anlaufschwierigkeiten
Nein, es liegt nicht am Datum. Bestimmt nicht. Wohl eher an der Laune. Ich hätte mir zu Beginn letzter Woche wahrscheinlich die Hände dafür abgehackt, diese Szenen zu schreiben - auch wenn ich dann nicht mehr hätte schreiben können ...
Aber jetzt geht mir das erstaunlich langsam und schwierig von der Hand. Das ist merkwürdig, denn ich habe mich wirklich lang darauf gefreut. Zwar habe ich heute mein Tagespensum überschritten und es war auch eigentlich gar nicht so übel, aber das fiebrige Gefühl des Mitleidens hat irgendwie gefehlt.
Ich sehe schon, da muß ich bei Gelegenheit nochmal ran.
„Ihr tut, was ich sage. Wenn einer von euch nicht tut, was ihr sollt, dann werdet ihr es bereuen. Nicht wahr, Julie?“
Gregory kniff die Augen zusammen. „Was hast du ihr gesagt?“
„Daß ich dir weh tue, wenn sie nicht brav ist. Und umgekehrt gilt dasselbe.“
„Wie willst du das durchsetzen?“ fragte Gregory und baute sich schützend vor seiner Tochter auf.
Laura öffnete ihre Jeansjacke und deutete sehr zu Gregorys Entsetzen auf eine Schußwaffe. „Damit.“
Woher in aller Welt hatte sie die? Er verstand überhaupt nichts mehr.
„Ich bin doch freiwillig gekommen“, sagte er nervös. „Warum besitzt du so etwas?“
„Konnte ich sicher sein?“ erwiderte Laura. „Ich überlasse nichts mehr dem Zufall.“
Laura hat es geschafft: Julie und Gregory sind bei ihr. Aber wie man sieht, hat sie so ihre Schwierigkeiten damit, Gregory dazu zu bringen, ihr Folge zu leisten. Was man ja auch verstehen kann.
Mal sehen, wie das weitergeht, denn Andrea kommt auch noch dazu ...
Letzter Satz für heute: „Wie du siehst, stimmt das nicht“, sagte ich ruhig.
Aber jetzt geht mir das erstaunlich langsam und schwierig von der Hand. Das ist merkwürdig, denn ich habe mich wirklich lang darauf gefreut. Zwar habe ich heute mein Tagespensum überschritten und es war auch eigentlich gar nicht so übel, aber das fiebrige Gefühl des Mitleidens hat irgendwie gefehlt.
Ich sehe schon, da muß ich bei Gelegenheit nochmal ran.
„Ihr tut, was ich sage. Wenn einer von euch nicht tut, was ihr sollt, dann werdet ihr es bereuen. Nicht wahr, Julie?“
Gregory kniff die Augen zusammen. „Was hast du ihr gesagt?“
„Daß ich dir weh tue, wenn sie nicht brav ist. Und umgekehrt gilt dasselbe.“
„Wie willst du das durchsetzen?“ fragte Gregory und baute sich schützend vor seiner Tochter auf.
Laura öffnete ihre Jeansjacke und deutete sehr zu Gregorys Entsetzen auf eine Schußwaffe. „Damit.“
Woher in aller Welt hatte sie die? Er verstand überhaupt nichts mehr.
„Ich bin doch freiwillig gekommen“, sagte er nervös. „Warum besitzt du so etwas?“
„Konnte ich sicher sein?“ erwiderte Laura. „Ich überlasse nichts mehr dem Zufall.“
Laura hat es geschafft: Julie und Gregory sind bei ihr. Aber wie man sieht, hat sie so ihre Schwierigkeiten damit, Gregory dazu zu bringen, ihr Folge zu leisten. Was man ja auch verstehen kann.
Mal sehen, wie das weitergeht, denn Andrea kommt auch noch dazu ...
Letzter Satz für heute: „Wie du siehst, stimmt das nicht“, sagte ich ruhig.
Samstag, 7. April 2012
Selbstmord?
Schon mal mit aufgeschnittenen Pulsadern im Krankenhaus gelandet, obwohl man nicht versucht hat, sich umzubringen?
Genau das ist Andrea gerade passiert.
Es klopfte. Ein Arzt kam herein und lächelte mir zu. „Schön, daß Sie wieder bei uns sind, Mrs. Thornton. Sie hatten Glück.“
„Ja, ich weiß ... wenn Katie mich nicht gefunden hätte ...“
„Glücklicherweise waren die Schnitte nicht sehr tief und die Blutgerinnung hat schnell eingesetzt.“ Ernst sah er mich an. „Warum haben Sie das getan?“
„Ich habe gar nichts getan“, verteidigte ich mich. „Wenn ich mich wirklich hätte umbringen wollen, hätte ich mir die Pulsadern längs aufgeschnitten und nicht quer! Und ich hätte mir wohl kaum Besuch herbestellt und es morgens in Anwesenheit meiner Tochter getan!“
Ich konnte dem Arzt ansehen, daß er mir kein Wort glaubte.
Aber sie sagt die Wahrheit. Sie hat nicht versucht, sich umzubringen und sie weiß auch nicht, wo Julie ist, denn sie ist verschwunden - sehr zur Beunruhigung aller. Doch die Ärzte und die Polizei glauben ihr nicht. Das tun nur Katie, Gregory und Christopher, die versuchen, ihr zu helfen und Julie zu finden.
Die wurde nämlich verschleppt und soll jetzt als Druckmittel herhalten, was Gregory nur allzu klar ist.
Aber er ahnt noch nicht, was wirklich passieren wird ...
Letzter Satz für heute: „Meine Mami ...“ Dann kam außer einem lauten Schluchzen nichts mehr.
Genau das ist Andrea gerade passiert.
Es klopfte. Ein Arzt kam herein und lächelte mir zu. „Schön, daß Sie wieder bei uns sind, Mrs. Thornton. Sie hatten Glück.“
„Ja, ich weiß ... wenn Katie mich nicht gefunden hätte ...“
„Glücklicherweise waren die Schnitte nicht sehr tief und die Blutgerinnung hat schnell eingesetzt.“ Ernst sah er mich an. „Warum haben Sie das getan?“
„Ich habe gar nichts getan“, verteidigte ich mich. „Wenn ich mich wirklich hätte umbringen wollen, hätte ich mir die Pulsadern längs aufgeschnitten und nicht quer! Und ich hätte mir wohl kaum Besuch herbestellt und es morgens in Anwesenheit meiner Tochter getan!“
Ich konnte dem Arzt ansehen, daß er mir kein Wort glaubte.
Aber sie sagt die Wahrheit. Sie hat nicht versucht, sich umzubringen und sie weiß auch nicht, wo Julie ist, denn sie ist verschwunden - sehr zur Beunruhigung aller. Doch die Ärzte und die Polizei glauben ihr nicht. Das tun nur Katie, Gregory und Christopher, die versuchen, ihr zu helfen und Julie zu finden.
Die wurde nämlich verschleppt und soll jetzt als Druckmittel herhalten, was Gregory nur allzu klar ist.
Aber er ahnt noch nicht, was wirklich passieren wird ...
Letzter Satz für heute: „Meine Mami ...“ Dann kam außer einem lauten Schluchzen nichts mehr.
Freitag, 6. April 2012
... so brauch ich Gewalt!
Feiertage haben den Vorteil, daß man den ganzen Tag schreiben kann. Gestern und vorgestern bin ich ja nicht wirklich zu etwas gekommen, aber jetzt! Und ich wollte endlich die Lücke zum großen Showdown schließen, auf den ich total brenne - irgendwie hat das zwar den Nachteil, daß ich nicht so viel geschrieben habe, wie ich sollte ... bisher hat die Story bloß um die 35 000 Wörter. Das ist nicht viel. Das muß mehr werden... irgendwie. Mal sehen, wie. Aber nicht jetzt.
Jetzt muß es erst mal rundgehen.
„Andrea!“ schrie Katie erneut, als sie meinen Blick auf sich spürte. Ihre Hände berührten meine Wangen. „Oh, Gott sei Dank, du lebst! Es ist Hilfe unterwegs. Was ist denn hier nur los?“
Gute Frage. Ich öffnete einmal gewaltsam die Augen und sah Katie nun deutlicher über mir. Die langen blonden Haare fielen ihr ins Gesicht, ihre blauen Augen waren tränennaß. Erst jetzt spürte ich, daß ich halb aufgerichtet auf dem Boden lag. Katie hatte mich an sich gedrückt, die Arme um mich gelegt. Sie strich mir eine Strähne aus dem Gesicht.
„Sag doch was, bitte ...“
Ich stöhnte und hob mühsam den Kopf, um auf meine Hände zu schauen. Was fühlte sich da so merkwürdig an?
Spültücher. Blut. Lachen auf dem Boden.
„Was zum Teufel ...“
„Bitte beweg dich nicht, Andrea! Ich habe schon einen Krankenwagen verständigt. Sanitäter sind unterwegs. Du hast viel Blut verloren ...“
Ich schnappte nach Luft. „Aber wie ...“
„Deine Handgelenke!“ rief Katie hysterisch. „Wolltest du dich etwa umbringen?“
Wollte sie natürlich nicht. Aber jemand wollte es so aussehen lassen. Und zwar sehr geschickt.
Erstens das - und zweitens ist Julie weg, wie Andrea dann feststellen muß. Und sie weiß auch, wer das alles war.
Auf das Konto von Gregorys Verehrerin geht mittlerweile so einiges - eine fälschliche Anzeige, ein Einbruch, Drohungen, zerstochene Reifen und jetzt ein gewaltsamer Übergriff auf die Familie.
Und es wird noch schlimmer kommen.
Letzter Satz für heute: Da gab es so viele herrliche Möglichkeiten ...
Jetzt muß es erst mal rundgehen.
„Andrea!“ schrie Katie erneut, als sie meinen Blick auf sich spürte. Ihre Hände berührten meine Wangen. „Oh, Gott sei Dank, du lebst! Es ist Hilfe unterwegs. Was ist denn hier nur los?“
Gute Frage. Ich öffnete einmal gewaltsam die Augen und sah Katie nun deutlicher über mir. Die langen blonden Haare fielen ihr ins Gesicht, ihre blauen Augen waren tränennaß. Erst jetzt spürte ich, daß ich halb aufgerichtet auf dem Boden lag. Katie hatte mich an sich gedrückt, die Arme um mich gelegt. Sie strich mir eine Strähne aus dem Gesicht.
„Sag doch was, bitte ...“
Ich stöhnte und hob mühsam den Kopf, um auf meine Hände zu schauen. Was fühlte sich da so merkwürdig an?
Spültücher. Blut. Lachen auf dem Boden.
„Was zum Teufel ...“
„Bitte beweg dich nicht, Andrea! Ich habe schon einen Krankenwagen verständigt. Sanitäter sind unterwegs. Du hast viel Blut verloren ...“
Ich schnappte nach Luft. „Aber wie ...“
„Deine Handgelenke!“ rief Katie hysterisch. „Wolltest du dich etwa umbringen?“
Wollte sie natürlich nicht. Aber jemand wollte es so aussehen lassen. Und zwar sehr geschickt.
Erstens das - und zweitens ist Julie weg, wie Andrea dann feststellen muß. Und sie weiß auch, wer das alles war.
Auf das Konto von Gregorys Verehrerin geht mittlerweile so einiges - eine fälschliche Anzeige, ein Einbruch, Drohungen, zerstochene Reifen und jetzt ein gewaltsamer Übergriff auf die Familie.
Und es wird noch schlimmer kommen.
Letzter Satz für heute: Da gab es so viele herrliche Möglichkeiten ...
Dienstag, 3. April 2012
Bist du nicht willig ...
Wie war das - ich kann am besten schreiben, wenn es mir schlecht geht?
Kein Ding. Vorgestern, gestern und heute ging es mir ausreichend schlecht mit einer dicken Halsentzündung und dazugehörigen wundervollen Gliederschmerzen, als hätte mich ein Schwertransport überfahren. Auf meine Aussage, daß es ja zum Glück keine Mandelentzündung sei, sagte meine Hausärztin, es wäre aber fast eine geworden. Na ja, mit Antibiotika wird sie es nicht mehr ...
Jedenfalls sitze ich jetzt krankgeschrieben hier rum, dröhne mich mit allen verfügbaren Medis zu und nachdem ich schon alle Filme vom Festplattenreceiver abgeguckt habe, dachte ich mir, ich versuch mein Glück mal mit dem Schreiben.
Erstaunlich erfolgreich sogar. Selbst gestern, allerdings nur mit Laptop im Bett. Und da habe ich sogar vorgegriffen. Hui, wird das spannend!
Laura ist auch definitiv mit allen Wassern gewaschen. Gregory will nicht wie sie, also wird sie erst mal ungemütlich.
„Bis später“, sagte er und steckte noch einmal den Kopf durch die Tür. Ich lächelte und schüttete das kochende Wasser in die Tasse, während die Haustür ins Schloß fiel. Ich ging mit der Tasse zum Sofa und holte mein Adreßbuch. Ich hatte es gerade erst in die Hand genommen, als die Haustür wieder geöffnet wurde. Fragend spähte ich in den Flur.
Gregory kam mir mit einer Grabesmiene entgegen und schien zu überlegen, was er sagen sollte.
„Was ist los?“ fragte ich.
Er atmete tief durch. „Frag besser nicht.“
„Wieso?“
Jetzt seufzte er. „Die Reifen sind zerstochen.“
Mir entgleisten die Gesichtszüge. „Was? Alle?“
„Ja, alle. Auf die Art fährt mein Auto nirgends hin.“
„Das gibt es nicht!“ fluchte ich laut und stemmte die Hände in die Hüften. Ohne lang zu fragen, stapfte ich zur Haustür und blickte hinaus in die Einfahrt.
Schöne Bescherung. Alle vier Reifen waren platt. Ein Glück, daß wenigstens mein Auto in der Garage gestanden hatte.
Und das ist nur eine von vielen Schikanen, die sie sich trotz einstweiliger Verfügung gern einfallen läßt. Als nächstes ist ein Einbruch dran. Und danach ... dann wird sie richtig böse.
Letzter Satz für heute: Christopher zog eine Augenbraue in die Höhe. „So? Das ist gut.“
Kein Ding. Vorgestern, gestern und heute ging es mir ausreichend schlecht mit einer dicken Halsentzündung und dazugehörigen wundervollen Gliederschmerzen, als hätte mich ein Schwertransport überfahren. Auf meine Aussage, daß es ja zum Glück keine Mandelentzündung sei, sagte meine Hausärztin, es wäre aber fast eine geworden. Na ja, mit Antibiotika wird sie es nicht mehr ...
Jedenfalls sitze ich jetzt krankgeschrieben hier rum, dröhne mich mit allen verfügbaren Medis zu und nachdem ich schon alle Filme vom Festplattenreceiver abgeguckt habe, dachte ich mir, ich versuch mein Glück mal mit dem Schreiben.
Erstaunlich erfolgreich sogar. Selbst gestern, allerdings nur mit Laptop im Bett. Und da habe ich sogar vorgegriffen. Hui, wird das spannend!
Laura ist auch definitiv mit allen Wassern gewaschen. Gregory will nicht wie sie, also wird sie erst mal ungemütlich.
„Bis später“, sagte er und steckte noch einmal den Kopf durch die Tür. Ich lächelte und schüttete das kochende Wasser in die Tasse, während die Haustür ins Schloß fiel. Ich ging mit der Tasse zum Sofa und holte mein Adreßbuch. Ich hatte es gerade erst in die Hand genommen, als die Haustür wieder geöffnet wurde. Fragend spähte ich in den Flur.
Gregory kam mir mit einer Grabesmiene entgegen und schien zu überlegen, was er sagen sollte.
„Was ist los?“ fragte ich.
Er atmete tief durch. „Frag besser nicht.“
„Wieso?“
Jetzt seufzte er. „Die Reifen sind zerstochen.“
Mir entgleisten die Gesichtszüge. „Was? Alle?“
„Ja, alle. Auf die Art fährt mein Auto nirgends hin.“
„Das gibt es nicht!“ fluchte ich laut und stemmte die Hände in die Hüften. Ohne lang zu fragen, stapfte ich zur Haustür und blickte hinaus in die Einfahrt.
Schöne Bescherung. Alle vier Reifen waren platt. Ein Glück, daß wenigstens mein Auto in der Garage gestanden hatte.
Und das ist nur eine von vielen Schikanen, die sie sich trotz einstweiliger Verfügung gern einfallen läßt. Als nächstes ist ein Einbruch dran. Und danach ... dann wird sie richtig böse.
Letzter Satz für heute: Christopher zog eine Augenbraue in die Höhe. „So? Das ist gut.“
Sonntag, 1. April 2012
Teil 8: Alles nur für dich
Mir war mal danach, es wieder persönlich werden zu lassen. Eine Psychokiste, die mit meinen Helden ganz persönlich zu tun hat, und zwar genauer gesagt erst mal mit Gregory.
Der macht den "Fehler", einer Frau zu Hilfe zu eilen, die gerade einen (kleinen) Unfall hatte. Einfach weil er nett ist. Dummerweise hat die gute Frau aber eine, salopp gesagt, Schraube locker. Und zwar ziemlich. Was dazu führt, daß sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt und anfängt, ihm nachzustellen. Eine Erotomanin, die sich als Stalkerin entpuppt.
„Mr. Thornton“, begann Laura erneut und schien zu überlegen. „Ich rufe an, weil ich ... nun, ich würde Sie gern einladen. Mich bei Ihnen bedanken und ... ja.“
Irritiert runzelte Gregory die Stirn. „Das war doch selbstverständlich. Sie sind mir überhaupt nichts schuldig!“
„Nein, ich ... es ist nicht deshalb. Nicht nur. Ich meine ...“ Sie kicherte nervös. „Ich würde Sie überhaupt gern einladen.“
„Oh ...“ machte Gregory verstehend. „Sie meinen ein richtiges Essen? Ein Treffen?“
„Ja ... Entschuldigen Sie, daß ich mich so umständlich ausdrücke, aber ich bin völlig nervös!“
Das hatte er jetzt auch gemerkt. „Das macht doch nichts. Aber ich fürchte, ich muß ablehnen, Ms. Reynolds.“
„Ach, schade ... keine Chance?“
Hartnäckig, dachte er amüsiert. „Keine Chance. Ich bin glücklich verheiratet.“
Da glaubt er noch, daß Laura sich dafür interessiert ... tut sie aber nicht. Nicht im Geringsten.
Danach erhält er Briefe. Er muß sein Telefon abstellen. Und irgendwann lauert sie ihm auf.
Als Andrea das erfährt, ist sie natürlich alles andere als erfreut. Sie macht sich daran, herauszufinden, mit wem sie es da zu tun hat - aber sie hat keine Ahnung, was sie da erwartet ...
Der macht den "Fehler", einer Frau zu Hilfe zu eilen, die gerade einen (kleinen) Unfall hatte. Einfach weil er nett ist. Dummerweise hat die gute Frau aber eine, salopp gesagt, Schraube locker. Und zwar ziemlich. Was dazu führt, daß sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt und anfängt, ihm nachzustellen. Eine Erotomanin, die sich als Stalkerin entpuppt.
„Mr. Thornton“, begann Laura erneut und schien zu überlegen. „Ich rufe an, weil ich ... nun, ich würde Sie gern einladen. Mich bei Ihnen bedanken und ... ja.“
Irritiert runzelte Gregory die Stirn. „Das war doch selbstverständlich. Sie sind mir überhaupt nichts schuldig!“
„Nein, ich ... es ist nicht deshalb. Nicht nur. Ich meine ...“ Sie kicherte nervös. „Ich würde Sie überhaupt gern einladen.“
„Oh ...“ machte Gregory verstehend. „Sie meinen ein richtiges Essen? Ein Treffen?“
„Ja ... Entschuldigen Sie, daß ich mich so umständlich ausdrücke, aber ich bin völlig nervös!“
Das hatte er jetzt auch gemerkt. „Das macht doch nichts. Aber ich fürchte, ich muß ablehnen, Ms. Reynolds.“
„Ach, schade ... keine Chance?“
Hartnäckig, dachte er amüsiert. „Keine Chance. Ich bin glücklich verheiratet.“
Da glaubt er noch, daß Laura sich dafür interessiert ... tut sie aber nicht. Nicht im Geringsten.
Danach erhält er Briefe. Er muß sein Telefon abstellen. Und irgendwann lauert sie ihm auf.
Als Andrea das erfährt, ist sie natürlich alles andere als erfreut. Sie macht sich daran, herauszufinden, mit wem sie es da zu tun hat - aber sie hat keine Ahnung, was sie da erwartet ...
(Seite 1 von 21, insgesamt 210 Einträge)
nächste Seite »





